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Description
Ceramic Effect Polish "Cep" SchaumpoliturSchaumpolitur Cep fr hydrophoben Glanz aus der Waschstrae Die Schaumpolitur Ceramic Effect Polish "Cep" ist ein brstenaktiviertes Premium Konzentrat fr maschinelle Waschstraen und Portalanlagen. Mit nur 5 bis 10 Millilitern pro Fahrzeug erzeugt sie einen Schutzfilm, der das Wasser sofort aufreien und ablaufen lsst. Nicht fr Hand oder Touchless Wsche, nicht fr Innenraum Materialien wie Leder oder Polster. Koch Chemie Ceramic Effect Polish "Cep" ist
Schaumpolitur Cep für hydrophoben Glanz aus der Waschstraße
Die Schaumpolitur Ceramic Effect Polish "Cep" ist ein bürstenaktiviertes Premium-Konzentrat für maschinelle Waschstraßen und Portalanlagen. Mit nur 5 bis 10 Millilitern pro Fahrzeug erzeugt sie einen Schutzfilm, der das Wasser sofort aufreißen und ablaufen lässt. Nicht für Hand- oder Touchless-Wäsche, nicht für Innenraum-Materialien wie Leder oder Polster.
Koch-Chemie Ceramic Effect Polish "Cep" ist eine bürstenaktivierte Schaumpolitur aus dem Profi-Anlagensortiment für die finale Stufe einer Waschstraße. Der Wirkstoff ist ein aminofunktionelles Siloxan-Polymer — vereinfacht: ein flexibles Silikon mit haftenden Stickstoff-Ankern, das sich am Klarlack festklemmt, sobald Bürsten oder Swingtex-Streifen es ins Lackbett einarbeiten. Heißt für dich: das Auto verlässt die Anlage mit einem deutlichen Beading-Effekt bis zur nächsten Wäsche.
- Mikrodosierung 5 bis 10 ml pro Fahrzeug. Ein 20-Liter-Kanister reicht für bis zu 4.000 Wäschen. Marktübliche Anlagen-Polituren brauchen 10 bis 70 ml beziehungsweise Gramm pro Auto — Cep verbraucht das 2- bis 10-fach weniger Material und spart Lagerplatz im Chemieraum.
- Lack, Glas und Anlage werden gleichzeitig geschützt. Die Siloxan-Schicht imprägniert nicht nur Klarlack, Glas und Kunststoffanbauteile, sondern auch die Bürsten und Swingtex-Streifen der Anlage selbst. Ergebnis aus der Praxis: rund 20 Prozent längere Standzeit der Waschmaterialien.
- Maximal 5 Minuten Einwirkzeit, bis zu 30 °C Lackoberfläche. Innerhalb dieses Fensters greift Cep weder Lack noch Chrom oder Kunststoff an. Heißt im Anlagenbetrieb: bei Bandstillstand über drei Minuten die Fahrzeuge per Hochdruck abspritzen, sonst entstehen Polymer-Spots.
Praxistipp von Detailing1: Aus unserer Praxis sehen wir bei jeder zweiten Anlage, die auf Cep umstellt, dasselbe Bild: die alte Membran-Dosierpumpe ist noch auf 30 bis 50 ml pro Wäsche kalibriert, weil die Vorgänger-Politur so dosiert wurde. Folge: schmierige Schlieren auf der Frontscheibe, Wischer rattern, der Hydrophobie-Effekt verpufft. Die Profi-Regel: Pumpe vor dem ersten Cep-Lauf zwingend auf 5 bis 10 ml neu kalibrieren und das Dosierventil nach 200 Wäschen prüfen. Bei Bandstillstand über drei Minuten zusätzlich die Fahrzeuge per Hochdruck abspritzen — Polymer-Einbrennungen über 30 °C Lacktemperatur sind die teuerste Garantiefrage, die ein Anlagenbetreiber haben kann.
Cep läuft nur, wenn die Bürsten den Lack massieren
Der Schaumbogen muss vor der finalen Bürsten- oder Swingtex-Station sitzen, sonst zerreißt der Wasserfilm nicht. Touchless-Anlagen liefern dem Cep zu wenig mechanische Reibung, der hydrophobe Effekt entfällt komplett.
Die Aminosiloxane sind keine passiven Schicht-Bauer, sondern reagieren erst unter Druck. Die Stickstoff-Anker des Polymers greifen wie kleine Magneten nach der Klarlack-Oberfläche, und erst wenn Swingtex oder PE-Bürsten den Schaum ins Lackbett drücken, richten sich die Siloxan-Ketten parallel aus und bauen die hydrophobe Schicht. Heißt für dich: ohne Lackmassage bleibt das Auto nass aus dem Trocknungsbogen, das Gebläse muss länger laufen, der Stromzähler steigt mit.
Die Dosierpumpe gibt zwischen 5 und 10 Millilitern pro Fahrzeug ab — nicht mehr. Bei älteren Anlagen, die mit 30 bis 50 ml für andere Polituren gefahren wurden, kollabiert sonst das Verhältnis aus Schaumbild und Restmenge auf der Scheibe. Eine zweite Stellschraube: die Lackoberfläche muss kühl bleiben, idealerweise unter 30 °C. In direkter Sommer-Sonne im Ausfahrtbereich kann das aufgeschäumte Cep antrocknen, bevor die Bürsten kommen — das hinterlässt Polymer-Spots, die sich nur noch mit der Schleifpolitur Fine Cut F6.01 beseitigen lassen.
Wer eine Servicestation komplett neu aufzieht, deckt mit der Koch-Chemie-Reihe den vollen Waschstraßen-Workflow ab: alkalische Vorwäsche, neutrales Hauptshampoo, Cep im Schaumbogen, Hochdruck-Klarspülung, Hochleistungsgebläse. Diese Reihenfolge ist auch die Voraussetzung dafür, dass die Anlage die Industrie-Vorgaben für Lack-, Kunststoff- und Chrom-Verträglichkeit überhaupt einhält.
Im Tensid-System steckt ein nichtionisches Hilfsmittel — vereinfacht: ein Vermittler zwischen dem wasserfeindlichen Silikon und dem Wasser. Das Tensid hält die Aminosiloxane in einer schäumbaren Lösung, sodass das Schaumbild stabil bleibt. Im Alltag merkst du das am visuellen Schaumbogen, den Anlagenbetreiber und Endkunden gleichermaßen erwarten. Wird der Schaum zu locker oder zerfällt zu schnell, ist meist das Tensid-Hilfssystem überdosiert — Folge: Cep wird auf der Lackoberfläche zu schnell verdünnt, der Hydrophobie-Effekt wird mau und das Beading-Bild nach dem Trockner enttäuscht.
Cep schützt, korrigiert aber keine Mikrokratzer
Die Cep-Schicht ist eine Opferschicht bis zur nächsten Wäsche, kein 9H-Coating. Wer dauerhaften Lackschutz will, kombiniert Cep mit der echten Ceramic Allround C0.02 Keramikversiegelung als Basis darunter.
Klarlackoberflächen, lackierte Aluminiumfelgen, Glas, Kunststoff-Anbauteile und Gummidichtungen verträgt das Cep ohne Einschränkung. Innenraum-Materialien sind ein hartes Verbot: Leder, Alcantara, Polster und offenporige Kunststoffe nehmen die Aminosiloxane irreversibel auf. Auf Polster werden daraus Flecken, auf Leder eine rutschige Oberfläche — beides ist nicht reversibel. Auch rohes, nicht klarlackiertes Aluminium scheidet aus, weil Cep keine reinigende Säure-Wirkung hat und Bremsstaub nicht löst.
Im Wettbewerbsvergleich wird die Mikrodosierung zum Trumpf. Marktübliche Anlagen-Polituren liegen bei 10 bis 20 Millilitern pro Fahrzeug, manche Schaum-Konservierer sogar bei 50 bis 70 Gramm pro Auto. Praktisch heißt das: bei 1.000 Wäschen pro Monat verbraucht eine Anlage mit Cep zwischen fünf und zehn Litern Konzentrat, mit einem 50-bis-70-Gramm-Produkt dagegen 50 bis 70 Kilo Material. Das sind Container, Logistik, Lagerplatz, Gebindewechsel im Schichtbetrieb — die Mikrodosierung ist nicht nur Materialkosten, sie ist Lager- und Personal-Effizienz.
Der häufigste Anwendungsfehler in der Praxis: Bandstillstand bei laufendem Schaumbogen. Wenn die Anlage stockt, bleibt das Cep über fünf Minuten auf dem Lack. Das industrielle Verträglichkeits-Zertifikat des Verbands der Automobilindustrie gilt genau bis 300 Sekunden — übersetzt: ein TÜV-ähnliches Industrie-Siegel, das Lack, Chrom und Kunststoff im definierten Zeitfenster nicht angreift. Darüber hinaus drohen Polymer-Einbrennungen, besonders im Sommer. Lösung: Bandstillstand-SOP für das Personal, Hochdruck-Notabspritzung in der Trocken-Zone.
Zur Abgrenzung gilt die einfache Wenn-dann-Logik. Wenn maschinelle Anlage mit Lackmassage → Cep. Wenn Handwäsche oder Detail-Pflege → das schwächer konzentrierte Ceramic Effect Shampoo "Ces" mit derselben Polymer-Familie. Wenn Lackkorrektur nötig → Schleif- oder Antihologramm-Politur mit Polierer. Cep ersetzt keine maschinelle Politur — es ist die finale Versiegelung, kein Schliff und kein Reiniger.
Cep ist als reines B2B-Konzentrat formuliert. Im Anlagenraum gehören Schutzhandschuhe und Schutzbrille zur Pflichtausrüstung, eine Augendusche muss in Reichweite sein. Im Brauchwasserkreislauf ist Cep unproblematisch: die Mikrodosierung von 5 bis 10 ml hält die Wirkstoff-Konzentration im Recyclingwasser unter der Hemmschwelle der Aufbereitungs-Mikroorganismen. Das ist auch der Grund, warum Koch-Chemie das Cep ausdrücklich für biologische Brauchwasseraufbereitungsanlagen freigibt — bei Überdosierung kippt diese Freigabe.
20-Liter-Kanister für Profi-Anlagen, nicht für die Heimwäsche
Zielgruppe der Schaumpolitur Cep sind Waschstraßen-Betreiber, Portalanlagen, Autohäuser mit eigener Anlage und spezialisierte B2B-Aufbereiter. Für Hobby-Detailer ohne Dosierpumpe ist der Kanister schlicht nicht handhabbar.
Die 20-Liter-Gebindegröße ist auf Anlagen mit Membran-Dosierpumpen ausgelegt. Wer eine Portalanlage in einem Autohaus betreibt, deckt mit einem Kanister je nach Frequenz drei bis sechs Monate ab. Eine SB-Waschbox profitiert nur, wenn die Dosiertechnik fein genug kalibrierbar ist — die meisten Selbstbedienungs-Schaumbögen liegen im 30-ml-Bereich und damit außerhalb der Cep-Spezifikation.
Eine etablierte Best-Practice aus dem Profi-Lager: Cep als Booster auf Fahrzeugen, die bereits mit einer echten Keramikbasis wie Ceramic Allround C0.02 oder Ceramic Body Cb0.01 versiegelt sind. Die sanfte Aminosiloxan-Anreicherung reaktiviert den Beading-Effekt einer älteren Coating-Schicht, die durch Verkehrsfilm matt geworden ist. Eine Flotte mit Cb-Versiegelung plus regelmäßigem Cep-Durchlauf hält den Showroom-Glanz typischerweise sechs bis neun Monate länger als eine Flotte ohne diese Kombination.
Wer eine alte Anlage neu kalibriert, plant am besten die ersten 50 Wäschen als Test-Charge: Pumpe auf 7 Millilitern starten, Beading-Bild nach dem Trocknungsbogen auf 10 zufälligen Fahrzeugen prüfen. Wenn das Wasser flächig statt in klaren Tropfen abläuft, fehlt entweder Schaumbogen-Druck oder die Bürsten-Kontaktzeit ist zu kurz. Erst dann an der Dosierung schrauben. Übersetzt heißt das: nicht die Chemie ist der Hebel, sondern die Mechanik der Anlage. Die Polymer-Konzentration ist bei Cep bereits perfekt eingestellt — alles, was du als Anlagenbetreiber tust, optimiert die Aktivierungs-Mechanik.
Der Trick, den die Hersteller-Broschüre nicht ausspricht: die Polymerschicht imprägniert die Bürsten der Anlage so stark, dass deren Standzeit bei konsequenter Cep-Nutzung um etwa 20 Prozent steigt. Bei einer typischen Waschstraße mit zwei Portalbürsten-Sätzen pro Jahr spart das eine vierstellige Summe an Bürsten-Tausch und Servicearbeit — die größte versteckte Wirtschaftlichkeit dieses Konzentrats und der wahre Grund, warum Profi-Anlagen Cep selten wieder hergeben, sobald sie ihre Pumpen einmal sauber kalibriert haben.
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